Archiv für die Kategorie „2005“

Massagen, Regen und Döner (III/2)

Samstag, 20. August 2005

Das ganze Zeltdorf durfte heute bis 11.00 Uhr ausschlafen. Doch wir, die EG III/2 mussten uns früh aus den Federn quälen und zum Lagerdienst antreten. Der Toilettendienst hatte seinen Spaß am Jungsklo und der Mülldienst an den Eimern der EG´s. Der Rest durfte dann in der Küche abwaschen helfen. Nach einer wohlverdienten, säuberenden Dusche brach der Küchendienst zum Essen hohlen auf. Es gab Döner zum selber machen (großes Lob an die Küche!).

Unsere EG ist allerdings dermaßen verfressen, dass Anne und Linda durch strömenden Regen Nachschub hohlen mussten. In der Mittagspause gab es bei den Mädchen wieder einen Besuch von dem Hausmasseur Michi aus der EG III/3.

Nachmittags wollte dan Sabine unsere musikalischen Talente testen und schaffte es tatsächlich einen vernünftigen Rhytmus mit uns auf die Reihe zu kriegen. Nach anfänglichem Zögern machte es uns allen irrsinnigen Spaß, da wir einfach ein fröhliches Zusammenspiel versuchten und teils auch schafften. Da Enrico heute Geburtstag hat, gab es zum Abendbrot auch noch einen Kuchen. Natürlich gab es auch Brot, obwohl wir noch in die Nachtwachenhütte gehen und grillen. Der Toillettendienst erhielt ein besonderes Lob wegen schnellem und guten säubern.

Auf Wiedersehen!

Dienstag, 26. Juli 2005

Morgens früh um 07.00 Uhr war heute schon wecken angesagt. Dann hieß es packen und alles wieder sauber machen. Wir bedanken uns dafür, dass dies so reibungslos geklappt. hat.

Danke!

“Die Strasse möge Dir freundlich entgegenkommen… und Gott halte Dich schützend in seiner Hand…”.

Mit diesem von 320 Personen gesprochenen Reisesegen endete das Zeltlager Offendorf 2005 offiziell. Um 10.15 hatte dann der letzte Bus den Platz verlassen. Es war ein megatolles Lager mit Euch allen. Wir werden uns lange daran zurückerinnern.

Wir hoffen und freuen uns auf ein Wiedersehen
- in den Kirchengemeinden und Kirchenkreisen
- bei Aktionen und Fahrten der Ev. Jugend
- und natürlich nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: “Offendorf, eine Welt zwei Wochen lang….”

Die Lagerleitung

Sternstunden und Glücksmomente (IV/4)

Montag, 25. Juli 2005

Wir haben morgens um 8.30 Uhr wie immer gefrühstückt. Da “Robinsontag” war, verließen alle EG´s den Zeltplatz. Wir trafen uns an der Werkstatt, wo wir dann Schwimmwesten und Paddel bekamen. Dann gingen wir los zum See. Von der Badeanstalt aus starteten wir unsere Kanutour nach Hemelsdorf. Das Wetter war leider etwas trüb mit Nieselregen. Mitten auf dem See mussten die Schnellen vorne auf die Langsamen hinten warten. Irgendwann kamen wir dann an einem kleinen Hafen in Hemelsdorf an.

Dort zogen wir unsere Kanus aus dem Wasser und brachten sie auf eine Grünfläche. Dann gab es Pommes zu essen.
Doch man musste gut auf seine Pommes aufpassen. Denn es lagerten eine ganze Menge Spatzen auf den Bänken herum. Die waren so frech, dass – wenn man nicht aufpasste – sie sich was klauten. Zwischendurch gab es auch noch einen Regenschauer, wo sofort ein paar Jungens aufsprangen und die Boote umdrehten, damit sie trocken blieben. Nach dem Schauer schien aber sofort wieder die Sonne, worüber wir uns sehr freuten. Wir beobachteten einen kleinen Babyschwan, der da alleine rumlief. Dann brachen wir schon wieder auf.

Zurück in der Badeanstalt legten wir uns in die Sonne. Zum Schluss brach noch einmal ein gewaltiger Regenschauer aus. Ein paar unserer Jungens und der Lehrgang rannten ins Wasser.

Sobald der Schauer zuende war, gingen wir zum Zeltplatz zurück, wo dann alle kieddies in die Duschen sprangen.

Abends war dann Abschiedsabend. Gerade war mal wieder ein kurzes Schönwetterloch und so konnte alles draußen an der Bühne stattfinden. Alles was es in den letzten vierzehn Tagen an Sternstunden und Glücksmomenten gab wurde noch einmak kurz auf die Bühne geholt. Schließlich bekam jeder einen gasgefüllten Luftballon, an dem jeder seinen Glückswunsch für die nächste Zeit befestigte. Zum Lied “Sei behütet” starteten die Ballons alle in den Himmel. Viele lagen sich in den Armen und weinten, weil zwei wunderbare Wocnhen zuende sind.