Eine Welt zwei Wochen lang!

Unmittelbar nachdem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
heute morgen gegen kurz nach zehn Uhr mit den besten Wünschen der Betreuer den Platz verlassen hatten, verwandelte sich der Platz zurück in das, was er in den Nicht-Sommerferien-Wochen eigentlich ist:
Eine Wiese inmitten im Nichts.


Ein Rückblick

... heiter bis wolkig.
Als die ersten Teilnehmer vor vierzehn Tagen diese Wiese betraten und mit Leben füllten, wurden sie bei strahlendem Sommerwetter empfangen - welches sich leider nicht lange hielt.
In schöner Regelmässigkeit wechselten sich tags darauf Schauer und Sonnenschein ab. Dass die Stimmung der Lagermenschen darunter nicht litt, sondern sich im Gegenteil in den meisten Fällen eher steigerte, ist ein Verdienst der unermüdlichen Gruppenleiter, die ihr Bestes gaben, ihre Schäfchen gut zu unterhalten und für sie da zu sein. Dieses Da-Sein lässt sich nicht nur daran festmachen, wie das Programm aussieht. Offendorf ist ein regelrechtes Universum von Geschichten und Gesprächen zwischen allen, die am Lager beteiligt sind.

... so schmeckt der Sommer.
Zu den Fixsternen in diesem Universum gehören natürlich auch die Grossveranstaltungen. Eine davon war das Seefest, welches mit einem gemeinsamen Abendessen beschlossen wurde. Dieser Anblick ist immer wieder spektakulär und sehr schön, weil er den christlichen Grundgedanken der Gemeinsamkeit so plastisch erlebbar macht.
Wie schmeckt er also, der Sommer?
Hier in Offendorf immer sehr gut und ein bisschen nach Abenteuer.

...Regen, Regen, Regen.
Der Platz säuft beinahe ab und ist trotzdem bunt, weil man dann eben mit Regenkleidung Programm gestaltet. Festivalstimmung kommt auf, auch weil so viel gesungen wird. Vom spontanen 'Schala-la-la' über Ausgefeilteres bis hin zu den Gottesdiensten - Singen schafft gute Laune und verbindet.

... im Hier und Jetzt.
Es ist beinahe ganz dunkel, als das Lager für die Teilnehmenden seinen Abschluss findet. Jeder und jede hält eine Wunderkerze in der Hand, und für einen kurzen Moment wird die Vorstellung eines kleinen Universums, das sich dort leuchtend und funkelnd ausbreitet, Realität. Einen Augenblick lang gibt es nichts anderes als dieses Universum, keine Probleme, keine Fragen. Es zählt das Hier und Jetzt, jedes Mal wieder aufs Neue und jedes Mal einzigartig.

Es war ein sehr schönes Jahr,
und zurück bleibt eine Wiese, die eben mehr ist als nur das, weil sie für sechs Wochen im Jahr mit Leben gefüllt wird.

Leider hatten wir auch in diesem Jahr Läusebefall.
Entsprechende Massnahmen wurden eingeleitet; alle Informationen hierzu können heruntergeladen werden.
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